BEI UNS IN BAYERN
Wasserkraft als heimische Energiequelle unverzichtbarer Teil des bayerischen Energiemixes
Die Wasserkraft als wichtigste erneuerbare Energiequelle trägt mit etwa 16 % zur Stromerzeugung in Bayern bei. Sie ist nach der Kernenergie Bayerns zweitgrößter Stromerzeuger. Derzeit kann Bayern seinen Strombedarf noch durch bayerische Kraftwerke decken. Eine verbrauchsnahe Stromerzeugung bietet erhebliche ökologische und ökonomische Vorteile, die für Bayern erhalten bleiben müssen (z.B. kurze Transportwege, Belebung der regionalen Wirtschaft). Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Freistaat über keine nennenswerten fossilen Energieträger verfügt und eine Versorgung mit diesen durch die Revier- und Küstenferne transport- und kostenintensiv ist. Die Wasserkraftnutzung ist daher für unsere Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung.
Gemäß Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung soll die Stromerzeugung aus Wasserkraft in Bayern um 10 % (d. h. um rund 1.300 GWh pro Jahr) im Vergleich zum Referenzjahr 2000 erhöht werden. In einer Studie haben wir zusammen mit Partnerunternehmen im Jahr 2009 nachgewiesen, dass sich dieses Ziel im Zuge von Kraftwerksertüchtigungen und -neubauten erreichen lässt.
Die Wasserkraft ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Energiemixes, sie trägt dazu bei, die Importabhängigkeit zu verringern.

