KLIMASCHUTZ. NATURSCHUTZ. UMWELTSCHUTZ. HOCHWASSERSCHUTZ.

Vorteile der Wasserkraft
Die 60 Wasserkraftwerke der RMD AG und ihrer Tochtergesellschaften erzeugen jährlich
ca. 3,4 Milliarden kWh Strom:


ZUVERLÄSSIG: Mit dieser Strommenge könnten in Bayern 2 Millionen Bürger rund um die Uhr sicher mit Strom versorgt werden. Zu unseren Kunden gehört aber u.a. auch die Deutsche Bahn AG, der wir für den Zugverkehr in Süddeutschland verlässlich Grund- und Spitzenlaststrom liefern.

KLIMAFREUNDLICH: Gegenüber der Erzeugung in einem Kohlekraftwerk werden 3.000.000 t des Klimagases Kohlendioxid eingespart. Weil diese gewaltige Menge schwer vorstellbar ist, ein Vergleich: Sie entspricht der CO2-Emission von 440.000 PKW, die je 40.000 km, also 1x um die Welt, fahren.

SAUBER: Wasserkraftstrom garantiert reine Luft. Wir produzieren weder Rauch noch Abgase oder sonstige Rückstände.

REGENERATIV: Der Antrieb unserer Turbinen, die Kraft des Wassers, ist regenerativ, also erneuerbar und damit unerschöpflich.

RESSOURCEN SCHONEND: Zur Erzeugung der gleichen Strommenge mit fossilen Energieträgern müsste man z. B. 1 Mio. t Steinkohle pro Jahr verbrennen. Dieser Bodenschatz wäre dann unwiederbringlich „verfeuert“.

DEZENTRAL: Entlang der Flüsse Main, Donau und am unteren Lech erzeugen unsere 59 Laufwasserkraftwerke mit Leistungsgrößen von 1 MW bis 132 MW Strom – dort wo er gebraucht wird: in der Nähe der Bürger.

FLÄCHEN SCHONEND: Wollte man unseren Wasserkraftstrom in einem Solarpark erzeugen, müsste dieser das gigantische Ausmaß von 16.500 Fußballfeldern haben. Allerdings wäre damit, auch bei noch so großen Flächen, natürlich keine Stromversorgung während der Nacht möglich.


In der Ruhe liegt die Kraft.
Zahlreiche Stauräume an Wasserkraftwerken haben sich zu Naturschutzgebieten von überregionaler Bedeutung entwickelt.

Bei der Nutzung der Wasserkraft setzen wir uns für einen optimalen Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie ein.

Die durch die Wasserkraftnutzung bedingte morphologische Veränderung eines Gewässers hat häufig zur Entwicklung neuer, ökologisch wertvoller Biotope und Habitate geführt. Viele Stauräume an Wasserkraftwerken haben sich so zu anerkannten und zwischenzeitlich geschützten Rückzugsgebieten bedrohter Rote Liste-Tierarten entwickelt. So sind Naturschutzgebiete von überregionaler - teilweise europaweiter - Bedeutung entstanden.

Unsere Stauhaltungen beendeten die fortschreitende Eintiefung der Gewässer und führten zu stabilen Grundwasserverhältnissen. Dies ist an vielen Stellen nicht nur lebensnotwendig für die Forst- und Landwirtschaft, sondern auch der entscheidende Faktor für den Fortbestand naturschutzfachlich bedeutender Auwälder, Feucht- und Moorgebiete.


Ein „Nebenprodukt“ der Stromerzeugung:
die Reinigung unserer Flüsse

Große Rechen vor unseren Kraftwerken verhindern, dass angeschwemmte Gegenstände unsere Turbinen blockieren oder gar beschädigen.

Dabei werden nicht nur pflanzliches Schwemmgut, also Treibholz, Schilf und Blätter aufgefangen. An unseren Rechen landen leider jährlich auch viele tausend Kubikmeter Wohlstandsmüll wie Plastikflaschen, Verpackungsmaterial, Styropor, Autoreifen, Schrott…

All das, was andere achtlos in unsere Flüsse werfen, fischen wir an unseren Kraftwerken täglich wieder heraus. Für die Bergung, Sortierung und fachgerechte Entsorgung von durchschnittlich 40.000 m³ Schwemmgut wenden wir jedes Jahr über 1 Mio. € auf.


Hochwasserschutz:
Unsere Dämme schützen vor Gefahr für Leben und Besitz

Die Dämme und Deiche an unseren Kraftwerken erfüllen auch eine wichtige Aufgabe beim Schutz der Bürger vor Hochwasser.

An vielen unserer Kraftwerke sind wir auch dem Hochwasserschutz verpflichtet.

Ca. 300 km Damm- und Uferzone werden von uns ständig überwacht, aufwändig gepflegt und, wo erforderlich, angepasst und ertüchtigt. Hierfür wenden wir jedes Jahr mehrere Millionen Euro auf.