CHRONIK: DIE RMD AG IM WANDEL DER ZEIT
192130. Dezember: Gründung der Rhein-Main-Donau AG mit Sitz in München
1924Inbetriebnahme des Kraftwerks »Untere Mainmühle« in Würzburg als erstes Kraftwerk der RMD AG
1927Der planmäßige Ausbau des Mains begann, wobei der Bau wegen des Anschlusses an den bereits schiffbaren Teil des Mains von Aschaffenburg an flussaufwärts erfolgte
1927Fertigstellung der Staustufe Kachlet in Passau, der damals größten Stau-, Schleusen- und Kraftwerksanlage in Deutschland
1940Abschluss des Mainausbaus bis zum Hafen Würzburg
1950Als erstes Kraftwerk nach Kriegsende entstand Randersacker am Obermain
1952Ein Regierungsabkommen zwischen Deutschland und Österreich führte zur Gründung der Donaukraftwerk Jochenstein AG als gemeinsames Tochterunternehmen der RMD und der österreichischen Elektrizitätswirtschafts AG (Verbundgesellschaft)
1954Die Teilstrecke Würzburg-Ochsenfurt wurde für die Großschifffahrt freigegeben
1956Das Donaukraftwerk Jochenstein nahm seinen Betrieb auf
1957Die Teilstrecke Ochsenfurt-Kitzingen wurde fertig gestellt
1958Die RMD-Tochtergesellschaft Obere Donau Kraftwerke AG (ODK) wurde gegründet
1960Baubeginn des Main-Donau-Kanals
1960Gründung der RMD-Tochtergesellschaft Mainkraftwerk Schweinfurt GmbH (MKS)
1962Der Mainausbau war abgeschlossen und der Staatshafen Bamberg wurde eröffnet
1965Gründung der RMD-Tochtergesellschaft Donau-Wasserkraft AG (DWK)
1969Auszeichnung beim Bundeswettbewerb »Industrie in der Landschaft« für die mustergültige Gestaltung und landschaftliche Einbindung der Stufe Jochenstein sowie anderer Anlagen der RMD an der oberen Donau und am unteren Lech
1970Der Parallelhafen Erlangen an der Kanalstrecke Bamberg-Nürnberg ging in Betrieb
1971Gründung der Arbeitsgruppe »Altmühltal« und Ausarbeitung eines Landschaftsplans für das Altmühltal durch Landschaftsarchitekt Reinhard Grebe
1972Inbetriebnahme des Parallelhafens Fürth an der Kanalstrecke Bamberg-Nürnberg
1972Einweihung des Staatshafens Nürnberg
1975Energie aus Wasserkraft: Die Rhein-Main-Donau AG ist zweitgrößter Produzent in der damaligen Bundesrepublik
1976Die Bundesregierung und der Freistaat Bayern unterzeichneten gemeinsam mit der RMD den Vertrag über den Ausbau der Donau von Regensburg bis Vilshofen. Die RMD bekam den Auftrag für die Planung und Baudurchführung
1976Das Pumpspeicherwerk Langenprozelten ging in Betrieb. Der erzeugte Strom wird ausschließlich von der Deutschen Bahn genutzt
1977Inbetriebnahme des Donaukraftwerks Regensburg
1978Bauabschlussfeier für die Donaustrecke Regensburg-Kelheim
1978Mit dem Donaukraftwerk Bad Abbach ging das 50. RMD-Kraftwerk in Betrieb
1979Bei Nürnberg/Katzwang brach der Damm. Die Schifffahrtsstraße war noch nicht in Betrieb
1979Gründung der RMD-Tochtergesellschaft Mittlere Donau Kraftwerke AG (MDK)
1979Ausbau der Fahrrinne zwischen Aschaffenburg und Würzburg
1982Gründung der Bürgerinitiative »Ja zum Main-Donau-Kanal«.
Vor allem die Gemeinden im Altmühl- und Sulztal gehörten ihr an
1982/84  Planung und Bauüberwachung eines Wasserkraftwerks im afrikanischen Gihira (Ruanda)
1985Betriebsoptimierung eines Wasserkraftwerksystems und des dazugehörigen Stromnetzes in Swaziland für das Swaziland Electricity Board (SEB)
1985Fertigstellung der Staustufe Geisling an der Donau (unterhalb von Regensburg)
1986Rekord in der Stromerzeugung: Die 54 RMD-Laufwasserkraftwerke erzeugten in diesem Jahr erstmals über 3.000 GWh
1987Ausbau der Altmühl bei Riedenburg
1988Zwei unserer Brückenkonstruktionen wurden mit Preisen ausgezeichnet: Die Holzbrücke in Essing und die Fußgängerbrücke in Kelheim
1989Automatisierung des Speicherbetriebs einer Reihe albanischer Wasserkraftwerke
1989Wasserkraftwerk Arun 3 in Nepal: Wir waren an der Planung beteiligt
1989Verleihung des Europäischen Holzleimbau-Preises für die Essinger Holzbrücke
1990Verleihung des »outstanding structures award« für die Fußgängerbrücke Kelheim durch die »Fédération Internationale de la Précontrainte«
1991Gründung der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH), an der die RMD bis 1994 mit 25 % beteiligt war
1991Freigabe der Kanalstrecke Roth-Mühlhausen sowie des Altmühlabschnitts Riedenburg-Dietfurt für den Schifffahrtsverkehr
1991Inbetriebnahme des Pump- und Triebwerks Dietfurt. Dietfurt ist das 56. und zugleich kleinste Laufwasserkraftwerk der RMD
1992Am 25. September wurde der Main-Donau-Kanal nach 32 Jahren Bauzeit eröffnet
1993Einweihung des Kraftwerks Vohburg
1994Erste Verhandlungen zur Privatisierung der RMD AG
1995Die Donaustaustufe Straubing wurde fertig gestellt
1996Der 1. Januar ist der Stichtag für den Beginn des Privatunternehmens RMD. Mit gleichem Datum ging die Betriebsführung der Kraftwerke auf die Bayernwerk Wasserkraft AG (seit 2000: E.ON Wasserkraft GmbH) und die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH über
1999Seit dem 1. Januar werden die Aufgaben des Donauausbaus und des Hochwasserschutzes von der RMD Wasserstraßen GmbH wahrgenommen
2000Im August ging mit dem Triebwerk Abbach das 60. Kraftwerk der Rhein-Main-Donau AG ans Netz
2005Die RMD AG beteiligt sich mit 2 Projekten am Umweltpakt Bayern: Dynamisierung der Wasserstände in den Donauvorländern oberhalb von Ingolstadt und Untersuchungen zum Wanderverhalten von Aalen am Mainkraftwerk Dettelbach
2009Übergabe des Masterplans »Durchgängigkeitskonzept Bayerische Donau« und »Ausbaupotenziale Wasserkraft in Bayern« an den Bayerischen Umweltminister und den Bayerischen Wirtschaftsminister